Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
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Der nächste Winter kommt bestimmt!

Schützen Sie Ihr Heim vor Frostschäden


Frostzähler

Die Temperaturen liegen diese Tage knapp über der 0°-Grad-Grenze. Daher gehören Mütze, Schal und warme Winterjacke zur Grundausstattung zum Schutz vor Kälte und Frost, wenn das warme Haus oder die Wohnung verlassen wird.
Auch der Wasserzähler in Ihrem Haus oder Garten ist empfindlich gegen Frost. Wasserzähler können leicht platzen und müssen deshalb vor dem Einfrieren geschützt werden. Andernfalls drohen im Eigenheim größere Schäden, die nicht nur Ärger bringen, sondern auch teuer werden können.
Also den Wasserzähler in die Wintervorsorge einbeziehen.


Dazu gibt der ZWA Eberswalde folgende Hinweise:


- vor allem Keller- und Außenbereiche kontrollieren


- Wasserzählerschächte abdecken


- Kellerfenster schließen und undichte Fenster abdichten


- Heizungen am besten nie ganz ausschalten


- Temperaturen in Keller und Wohnräumen über den Gefrierpunkt von Null  Grad Celsius halten. Dies gilt insbesondere bei längerer Abwesenheit (z.B. Urlaub)


-sollte der Keller nicht beheizbarsein: freiliegende Leitungen mit Isoliermaterial ummanteln (spezielle Schaumstoffisoliermaterialien sind im Fachgeschäft erhält-lich und lassen sich leicht anbringen)


- Entleeren von nicht benutzten oder freiliegenden Leitungen. Die Wasserhähne der entleerten Leitungen öffnen, um ein Anfrieren der Dichtungen zu verhindern


- Wasserleitungen in Wochen
endhäusern und Gärten sowie Wasserboiler auf dem Dachboden nicht vergessen


Bitte tauen Sie eingefrorene Leitungen oder Wasserzähler nicht alleine auf. Frost und Eis zerstört die Messeinrichtung bzw. kann Schäden an den Leitungen hervorrufen, was spätestens bei Tauwetter zur Kellerüberflutung oder anderen Schäden führen kann.


Bei eingefrorenen Wasserleitungen im Haus sollte ein Installateur gerufen werden, der über die entsprechende Technik zum Auftauen der Leitung verfügt. Informieren Sie bei defekten Wasserzählern bitte den ZWA Eberswalde unter der Telefonnummer 03334-58190, die rund um die Uhr zu erreichen ist. In diesem Zusammenhang wird auf § 19 Abs. 3 der Trinkwasserversorgungssatzung des ZWA verwiesen. Hiernach ist der Grundstückseigentümer verpflichtet, die Messeinrichtung u.a. auch vor Frost zu schützen. Wird durch Frost die Wasseruhr beschädigt, ist der dadurch entstande-ne Schaden dem ZWA zu ersetzen.

| 01.11.11 ZWA Eberswalde |

 

Durch Einbau einer Rückstausicherung sind Ärger und Kosten vermeidbar

 

 

Am 8. Juni 2011 kam es durch ein Starkregenereignis im Stadtteil Finow sowie in Teilen der Gemeinde Schorfheide wieder einmal zu einem erhöhten Eintrag von Niederschlagswasser in die Schmutzwasserkanalisation und damit zu Rückstauerscheinungen im Kanalnetz. Die Ursache hierfür liegt in der Überflutung von Straßen und Plätzen begründet. Durch den hohen Wasserstand auf diesen Flächen kann Regenwasser, dass eigentlich separat über Regenwasserkanäle abgeleitet wird, über die Entlüftungsöffnungen der Kanalisationsschächte in die Schmutzwasserkanalisation gelangen. So erhöht sich bei einem Starkregenereignis zwangsläufig der Wasserstand in den Schmutzwasserpumpwerken. Zu erkennen ist dies an den dann aktivierten Blitzleuchten an den Pumpwerken. Auch der Schmutzwasserkanal ist mit diesen Mengen überfordert, da er nur für das häusliche Schmutzwasser und einen geringen Anteil an Fremdwasser berechnet ist. Ein Rückstau im Kanalnetz ist damit unvermeidlich. Aber nicht nur bei einem Starkregenereignis sondern auch bei einer Verstopfung im Kanalnetz kann es zu Rückstauerscheinungen kommen. Um so wichtiger ist es, dass jeder Anschlussnehmer selbst aktiv wird. Die Satzung über die leitungsgebundene Schmutzwasserbeseitigung legt im § 6, Abs. 2 fest: Gegen den Rückstau des Schmutzwassers aus der Schmutzwasseranlage hat sich jeder Grundstückseigentümer selbst zu schützen. Die maßgebende Rückstauebene (DIN 1986) wird auf 0,40 m über Straßenoberkante festgesetzt. Deshalb mussten am 8. Juni 2011 Grundstückseigentümer ohne Rückstausicherung wieder die schmerzliche Erfahrung machen, dass ihr Grundstück oder Haus durch rückstauendes Schmutzwasser in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dies ist vermeidbar, wenn eine entsprechende Rückstausicherung die unterhalb der Rückstauebene (0,40 m über Straßenoberkante) liegenden Schmutzwasseranschlüsse (Fußbodenentwässerung, Dusche Waschmaschine o.ä. im Keller) schützt. Zu beachten ist dabei allerdings, dass oberhalb der Rückstauebene liegende Schmutzwasseranschlüsse nicht an die Rückstausicherung angeschlossen werden dürfen (DIN 1986), um sich bei Rückstau im Kanalnetz nicht selbst zu fluten. Die sicherste Variante für den Schutz von Schmutzwasseranschlüssen unterhalb der Rückstauebene ist der Einbau einer Hebeanlage. Damit kann ausgeschlossen werden, dass Schmutzwasser im Gebäude austritt. Sollte man darüber hinaus Rat oder weitere Informationen benötigen, steht der ZWA dafür gern zur Verfügung
 

| 11.08.11 ZWA Eberswalde |

 

 Post aus Panketal!

ZWA erbringt Dienstleistungen im Bereich der
Schmutzwasserbeseitigung über Verbandsgrenzen hinaus


Frau Steffi Thede, Werkleiterin Kommunalservice Panketal

Das technische Knowhow des ZWA und die Fachkompetenz der Mitarbeiter mit ihren kurzen Reaktionzeiten bei Störungen sind über die Verbandsgrenzen hinaus gefragt.
Seit rd. 7 Jahren ist der ZWA unterstützend und ergänzend im Bereich der Schmutzwasserbeseitigung in der Gemeinde Panketal tätig. Ob Havariedienst vorort oder telefonischer Notdienst in der Nacht – die technischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schmutzwasserbereiches stehen auch den „Panketalern“ rund um die Uhr zur Verfügung. Die Gemeinde Panketal hat rd. 20.000 Einwohner und grenzt südlich unmittelbar an die Hauptstadt Berlin. Im Landkreis Barnim wird Panketal von der Stadt Bernau, der Gemeinde Ahrensfelde und von der Gemeinde Wandlitz umschlossen.

Hervorgegangen ist die Kooperation mit Panketal aus der engen Zusammenarbeit des ZWA mit dem früheren Abwasserzweckverband Panketal (AZV). Der ZWA übernahm bereits im Dezember 1999 zunächst den Havariedienst für den AZV.

| 02.05.11 ZWA Eberswalde | weiter