Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
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+++ Der Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde bleibt am 18. Mai 2012 geschlossen. In dringenden Fällen ist der ZWA Eberswalde rund um die Uhr unter der Telefonnummer 03334-58190 erreichbar. +++

 

 

            Maschinendiagnose

-----   Check up der Abwassertechnik   -----

 

Weit über 400 Motoren, Pumpen, Gebläse, Verdichter und
sonstige maschinentechnische Aggregate sind im ZWA
Eberswalde täglich im Einsatz, um das Schmutzwasser über
Leitungen in die Kläranlagen zu transportieren und dort zu
reinigen. Diesen gewaltigen Maschinenpark tagtäglich zu betreiben
und die Funktionsfähigkeit zu überwachen ist nicht
nur eine logistische Herausforderung. Rotierende Maschinen
und Maschinenteile unterliegen permanenten Schädigungseinflüssen.
Die Schäden sind um so komplexer je später
sie entdeckt werden. Die Aufgabe heißt also, rechtzeitig
erste Abweichungen vom Normalbetrieb zu erkennen. Während
unsere Vorfahren dies oftmals nur durch veränderte
Laufgeräusche feststellen konnten, bietet heutige Technik einen
„Blick in das Innere“ durch maschinendiagnostische Messungen.
Unregelmäßigkeiten im Betrieb wie Unwuchten, Maschinen-,
Getriebe- und Wälzlagerfehler lassen sich so rechtzeitig
erkennen und lokalisieren. Der ZWA Eberswalde führt
deshalb seit 2007 in planmäßigen Abständen die Maschinendiagnose
durch.
Durch regelmäßige Messungen der Schwinggeschwindigkeit
nach ISO 10816-3 und entsprechende Trendentwicklungsmessungen
ist es möglich, Schadenszeiträume festzulegen
und planmäßige Gegenmaßnahmen einzuleiten. Damit werden
akute Ausfälle an der Maschinentechnik auf ein Minimum
reduziert und teure Stillstandzeiten und Produktionsausfälle
vermieden.
Ebenso wird dadurch bei Reparaturen bzw. bei der Auslegung
von Neuaggregaten der optimierte Einsatz erreicht.


Wie erfolgt die maschinentechnische Diagnose?
An allen relevanten Punkten werden mechanisch Messpunkte
eingesenkt, um bei einer zyklischen Messung gleiche Voraussetzungen
zu haben. Diese gekennzeichneten Messpunkte
sind gleichzeitig Voraussetzung, um Trendmessungen durchzuführen
und auswerten zu können. Trendmessungen bieten
den Vorteil der genauen Analyse des Istzustandes, der fortschreitenden
Verschleißänderung und der Ermittlung eines
Zeitraumes des Schadenseintrittes.


Vorteile für den ZWA
Zu Beginn der maschinentechnischen Diagnose lag die Anzahl
der Aggregate, bei denen eine Reparatur notwendig war,
bei ca. 30 %. Heute besteht nur noch für ca. 10 % der diagnostizierten
Aggregate ein Reparaturbedarf. Durch dieses
Überwachungsmanagement ist es gelungen, den frühzeitigen
Ausfall von Aggregaten fast vollständig zu vermeiden.
Der Betrieb von Maschinen und Aggregaten erfolgt inzwischen
oftmals sogar über die normative Nutzungsdauer hinaus
und nicht zuletzt wurden die Instandhaltungskosten deutlich
gesenkt
.

| 14.05.12 ZWA Eberswalde | weiter

 


 

Neue Schutzzonen für das Wasserwerk Finow

Ziel ist der bessere Schutz des Trinkwassers

 

Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nr.1. Ohne Wasser kann der Mensch nur wenige Tage überleben. Trinkwasser ist aber nur begrenzt verfügbar und als Naturprodukt sehr empfindlich.

Damit der Bevölkerung immer einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden kann, muss besonders das Grundwasser vor schädlichen Verunreinigungen geschützt werden. Grundwasser ist in unserer Region relativ gut geschützt.

Mehrere Eiszeiten führten zu unterschiedlichen Ablagerungen, die die verschiedenen Grundwasserleiter in unterschiedlicher Dicke bedecken. Die im Barnim vorherschenden Lockergesteine (z.B. Sande und Kiese) filtern das Wasser ausgezeichnet. Feine Poren und eine lange Fließstrecke des Sickerwassers bis zum Grundwasser gewährleisten eine gute Filterwirkung. Den besten Schutz bietet dabei die belebte Bodenzone (Humus). Die Bodenschichten können ihren Schutz aber nur dann entfalten, wenn ihre Wirksamkeit nicht durch Aufgrabungen vermindert oder durch starke Verunreinigungen beeinträchtigt wird. Das erfordert aber zusätzliche Schutzmaßnahmen, besonders dort, wo Trinkwasser gewonnen wird, innerhalb der Einzugsgebiete der Wasserwerke.

Diesem Zweck dienen Wasserschutzgebiete.

Die bisher geltenden Schutzzonen für die Wasserwerke in Eberswalde wurden z.T. bereits vor über 30 Jahren festgesetzt. Durch die Veränderungen im Verbrauchsverhalten der Bürger und den Rückgang der Einwohnerzahlen sowie der Industrie seit 1990 verringerte sich auch die Wasserförderung in den Wasserwerken. Dementsprechend ist es erforderlich, die bestehenden Schutzzonen den veränderten Bedingungen anzupassen. In Verantwortung des Landkreises wurden u.a. für das Wasserwerk Finow neue Trinkwasserschutzzonen erarbeitet, die am 26.10.2011 in Kraft getreten sind. Weitere Informationen zu den Veränderungen finden sie hier .

| 22.03.12 ZWA Eberswalde |

 

Durch Einbau einer Rückstausicherung sind Ärger und Kosten vermeidbar

 

 

Am 8. Juni 2011 kam es durch ein Starkregenereignis im Stadtteil Finow sowie in Teilen der Gemeinde Schorfheide wieder einmal zu einem erhöhten Eintrag von Niederschlagswasser in die Schmutzwasserkanalisation und damit zu Rückstauerscheinungen im Kanalnetz. Die Ursache hierfür liegt in der Überflutung von Straßen und Plätzen begründet. Durch den hohen Wasserstand auf diesen Flächen kann Regenwasser, dass eigentlich separat über Regenwasserkanäle abgeleitet wird, über die Entlüftungsöffnungen der Kanalisationsschächte in die Schmutzwasserkanalisation gelangen. So erhöht sich bei einem Starkregenereignis zwangsläufig der Wasserstand in den Schmutzwasserpumpwerken. Zu erkennen ist dies an den dann aktivierten Blitzleuchten an den Pumpwerken. Auch der Schmutzwasserkanal ist mit diesen Mengen überfordert, da er nur für das häusliche Schmutzwasser und einen geringen Anteil an Fremdwasser berechnet ist. Ein Rückstau im Kanalnetz ist damit unvermeidlich. Aber nicht nur bei einem Starkregenereignis sondern auch bei einer Verstopfung im Kanalnetz kann es zu Rückstauerscheinungen kommen. Um so wichtiger ist es, dass jeder Anschlussnehmer selbst aktiv wird. Die Satzung über die leitungsgebundene Schmutzwasserbeseitigung legt im § 6, Abs. 2 fest: Gegen den Rückstau des Schmutzwassers aus der Schmutzwasseranlage hat sich jeder Grundstückseigentümer selbst zu schützen. Die maßgebende Rückstauebene (DIN 1986) wird auf 0,40 m über Straßenoberkante festgesetzt. Deshalb mussten am 8. Juni 2011 Grundstückseigentümer ohne Rückstausicherung wieder die schmerzliche Erfahrung machen, dass ihr Grundstück oder Haus durch rückstauendes Schmutzwasser in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dies ist vermeidbar, wenn eine entsprechende Rückstausicherung die unterhalb der Rückstauebene (0,40 m über Straßenoberkante) liegenden Schmutzwasseranschlüsse (Fußbodenentwässerung, Dusche Waschmaschine o.ä. im Keller) schützt. Zu beachten ist dabei allerdings, dass oberhalb der Rückstauebene liegende Schmutzwasseranschlüsse nicht an die Rückstausicherung angeschlossen werden dürfen (DIN 1986), um sich bei Rückstau im Kanalnetz nicht selbst zu fluten. Die sicherste Variante für den Schutz von Schmutzwasseranschlüssen unterhalb der Rückstauebene ist der Einbau einer Hebeanlage. Damit kann ausgeschlossen werden, dass Schmutzwasser im Gebäude austritt. Sollte man darüber hinaus Rat oder weitere Informationen benötigen, steht der ZWA dafür gern zur Verfügung
 

| 11.08.11 ZWA Eberswalde |

 

 Post aus Panketal!

ZWA erbringt Dienstleistungen im Bereich der
Schmutzwasserbeseitigung über Verbandsgrenzen hinaus


Frau Steffi Thede, Werkleiterin Kommunalservice Panketal

Das technische Knowhow des ZWA und die Fachkompetenz der Mitarbeiter mit ihren kurzen Reaktionzeiten bei Störungen sind über die Verbandsgrenzen hinaus gefragt.
Seit rd. 7 Jahren ist der ZWA unterstützend und ergänzend im Bereich der Schmutzwasserbeseitigung in der Gemeinde Panketal tätig. Ob Havariedienst vorort oder telefonischer Notdienst in der Nacht – die technischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schmutzwasserbereiches stehen auch den „Panketalern“ rund um die Uhr zur Verfügung. Die Gemeinde Panketal hat rd. 20.000 Einwohner und grenzt südlich unmittelbar an die Hauptstadt Berlin. Im Landkreis Barnim wird Panketal von der Stadt Bernau, der Gemeinde Ahrensfelde und von der Gemeinde Wandlitz umschlossen.

Hervorgegangen ist die Kooperation mit Panketal aus der engen Zusammenarbeit des ZWA mit dem früheren Abwasserzweckverband Panketal (AZV). Der ZWA übernahm bereits im Dezember 1999 zunächst den Havariedienst für den AZV.

| 02.05.11 ZWA Eberswalde | weiter