Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde

Von Sammelgruben und Kleinkläranlagen


Hier wird abgesaugt

Wenn der Anschluss Ihres Grundstücks an die leitungsgebunde Entsorgung nicht möglich ist, dann müssen Sie eine Grunstücksentwässerungsanlage in Form einer abflusslosen Sammelgrube oder Kleinkläranlage errichten. 

Die Satzung über die mobile Schmutzwasserbeseitigung regelt alle diesbezüglichen Fragen einschließlich der Gebühren für die Entsorgung.

Die Sammelgrube 

Im Verbandsgebiet des ZWA gibt es über 5.000 Sammelgruben für Fäkalien und häusliches Abwasser. Sie sind meist aus Beton oder Kunststoff und müssen dauerhaft dicht und ohne Ablauf sein. Deshalb spricht man auch von abflusslosen Sammelgruben. Die Entleerung erfolgt über Schlammsaugwagen, das sind  Spezialfahrzeuge mit Tank und Pumpe und einem verlängerbaren Saugschlauch.

Wie groß soll die Sammelgrube sein?

Sie wählen die Größe der Sammelgrube nach dem Schmutzwasseranfall und der Entsorgungshäufigkeit aus. Das Fassungsvermögen sollte mindestens 5 m³ betragen, um eine wirtschaftliche Entsorgung zu ermöglichen.

Was ist beim Bau zu beachten?

Informationen zum Bau und Betrieb einer Sammelgrube für Schmutzwasser

Lage und Beschaffenheit sollten Sie so planen,  dass ein ungehindertes, sicheres und gefahrloses Entsorgen durch die Fahrzeuge des ZWA gewährleistet ist. Dazu muss die Anlage frei zugänglich und der Deckel durch eine Person zu öffnen sein.

Ist die Entsorgung mit zumutbaren Mitteln nicht möglich, so kann der ZWA die Installation einer Ablaufleitung mit Absaugstutzen an der Grundstücksgrenze verlangen. Das wäre z.B. der Fall, wenn die Zufahrt zur Sammelgrube nur für Fahrzeuge bis 5 t oder nur über fremde Grundstücke möglich ist.

Ein Absaugstutzen bietet Ihnen aber generell viele Vorteile.

Der Baubeginn der Anlage ist dem ZWA zwei Wochen vorher schriftlich anzuzeigen und wir sind berechtigt, die Arbeiten zu überprüfen.
Die Inbetriebnahme  ist uns unverzüglich nach Fertigstellung anzuzeigen.
Dazu sind der Entwässerungsplan aus den genehmigten Bauunterlagen, ein einfacher Lageplan des zu entwässernden Grundstücks im Maßstab 1:500 sowie ein Grundriss- und Flächenplan im Maßstab 1:100 einzureichen.
Daraus muss der Verlauf der Leitungen, die Grundstücksentwässerungsanlage, die örtliche Lage des Absaugstutzens und die befestigte Zufahrt für die Entsorgung ersichtlich sein.

Wer ist für die Entleerung zuständig?

Die Gemeinden haben laut Gesetz das auf ihrem Gebiet anfallende Abwasser
einschließlich des in Kleinkläranlagen anfallenden Schlamms und des in abflusslosen Gruben gesammelten Abwassers zu beseitigen.
Mit der Realisierung dieser Aufgabe hat der Zweckverband ein spezialisiertes  Abfuhrunternehmen beauftragt.

Hier erhalten Sie Auskunft zu dem Entsorgungsunternehmen und den Gebühren.

Hier können Sie sich über alle praktischen Fragen der Entleerung von
   Sammelgruben informieren.

Die Kleinkläranlage

Kleinkläranlagen sind Abwasserbehandlungsanlagen für die Reinigung von häuslichem Abwasser bis zu einer Menge von 8 m³/d.
Zum Betrieb ist eine Genehmigung der unteren Wasserbehörde des Landkreises Barnim erforderlich.
Der ZWA ist am Genehmigungsverfahren beteiligt.

Für die Errichtung und die spätere Schlammentsorgung gelten die gleichen Bestimmungen wie für Sammelgruben.
 

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