Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde

Aktiver Umweltschutz

Probenuntersuchung auf der Kläranlage Eberswalde

Probennahme
Vorbereitung einer
Probenübergabe

Der Probenuntersuchung in der Kläranlage Eberswalde kommt eine große Bedeutung zu, da die Anlage mit einer Kapazität von 80.000 Einwohnerwerten die größte Kläranlage im Verbandsgebiet zum Reinigen von kommunalem Abwasser ist und gleichzeitig von hier aus der Betrieb der Kläranlagen in Breydin, Glambeck, Marienwerder und Sydower Fließ überwacht wird. Die Kläranlagen in Joachimsthal und Lunow verfügen über einen eigenen Probenuntersuchungsraum.


Proben in der KA Eberswalde
Proben aus Zulauf, nach der mechanischen
Reinigung und aus dem Ablauf

Täglich werden hier die Abwasserproben aus dem Zulauf und Ablauf untersucht und ausgewertet.
Die Parameter des chemischen und biologischen Sauerstoffbedarfs, der Phosphorgehalt sowie die gesamten Nitrat-, Ammonium und Nitritstickstoffe sind wichtige Indikatoren zum Steuern und Regeln der technischen Anlagen zum Reinigen von Abwässern.

Gleichzeitig dient die tägliche Probenentnahme der gesetzlich vorgeschriebenen Selbstüberwachung und stellt eine wichtige Umweltschutzaufgabe dar.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeiten im Probenuntersuchungsraum ist die Bestimmung der Trockensubstanz von Schlämmen im Reinigungsprozess.

Mikroskop
Mikroskopische Untersuchung
des Kläschlammes

Mit diesen Werten wird die Zugabe von Zuschlagsstoffen bei der Erzeugung von Klärschlämmen in der Kammerfilterpresse gesteuert. Die richtige Dosierung der Zuschlagsstoffe hat dabei großen Einfluss auf das wirtschaftliche Betreiben der Kläranlage.

Die erforderlichen Messgeräte zur Bestimmung der verschiedenen Parameter werden regelmäßig gewartet und überprüft. Dadurch ist die fehlerfreie Ermittlung der Messwerte gewährleistet.

Die Fakten