Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde

Vom Nutzen eines Absaugstutzens

Um abflusslose Sammelgruben zu erreichen, müssen die Fahrer der Entsorgungsfahrzeuge oft „Kunststücke“ vollbringen. Sie fahren vorwärts und rückwärts und bemühen sich, Wege und Beete zu schonen, doch das klappt nicht immer.

Hier stellt sich die Frage ob das das Abpumpen der Fäkalien nicht auch von der Straße aus erfolgen kann.

Die Antwort ist einfach:

 Ein Absaugstutzen an der Grundstücksgrenze löst das Problem!

Wenn ein Neubau einer Sammelgrube ansteht, sollte man daher unbedingt an die Installation einer Saugleitung von der Sammelgrube zur Grundstücksgrenze denken.

Der Absaugstutzen an der Grundstücksgrenze erspart dem Grundstückseigentümer das Entsorgungsfahrzeug bzw. das Auslegen des Schlauchs auf dem privaten Grundstück.
Drohende Pannen bzw. Verunreinigungen gehören dann der Vergangenheit an.
Das Abpumpen erfolgt vom öffentlichen Bereich aus. Die Grundstückseigentümer müssen nicht mehr unbedingt anwesend sein oder das Tor offen lassen, um die Zufahrt zu gewährleisten. Der Schlauch liegt nicht mehr über private Wege oder Wiesen.


So funktioniert es:

  • Von der Grube bis zur öffentlichen Straße muss eine Saugleitung DN 80 oder DN 100 verlegt werden.
  • Es kann eine Schlauchleitung oder KG-Rohr sein.
  • Die maximale Saughöhe liegt bei 5,00 m.
  • Zum Absaugen ist am Schlauch- bzw. Rohrende an der Grundstücksgrenze eine sog. Kardan-Kupplung (Perrot-Kupplung) mit Blinddeckel mittels Schellen zu befestigen.
  • Um ein Festsaugen zu vermeiden, sollte in der Grube am Schlauchanfang eine Bügeltülle angebracht sein. Das KG-Rohr sollte schräg angeschnitten sein.
  • Die Saugleitung kann im Erdreich oder oberirdisch verlegt werden.

zeichnung Absaugstutzen

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