Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde

Integriertes Managementsystem für Qualität-,Umwelt- und Arbeitsschutz

Energiemanagementsystem des Zweckverbandes für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde nach DIN EN 16001:2009 zertifiziert

 



Erläuterung der Baufortschritte

Am 30. März 2010 wurde erfolgreich das Energiemanagementsystem (EnMS) des ZWA Eberswalde nach der aus dem Jahr 2009 stammenden deutschsprachigen Fassung der DIN EN 16001 durch den TÜV Nord zertifiziert. Damit ist der Verband der erste der Branche, der seine Anstrengungen zum effizienten Umgang mit Energie als Baustein seiner umfassenden Nachhaltigkeitspolitik mit Hilfe dieser neuen Norm systematisiert und nach außen hin transparent gemacht hat. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und eines zunehmenden Kostendrucks wurde im Oktober 2009 durch die Verbandsführung beschlossen, ein entsprechendes Energiemanagement aufzubauen. Beratende Unterstützung kam von der Wasser Abwasser Management GmbH. Bereits Ende Dezember konnte dann das Energiemanagementsystem offiziell im Verband in Kraft gesetzt werden.
Als vorteilhaft erwies sich bei der Implementierung des Systems, dass man schon seit vielen Jahren in den Bereichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung im Rahmen verschiedenster Projekte den „Energiefressern" auf der Spur war. Hinsichtlich der erforderlichen Vorgabe und- Nachweisdokumente war das bereits vorhandene integrierte Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsmanagementsystem von hohem Nutzen, das sich die DIN EN 16001 weitgehend an die ältere Umweltmanagementnorm DIN EN IS014001 anlehnt.
Nur auf Grund dieser zwei Voraussetzungen war es möglich, in so relativ kurzer Zeit das System bis zur Zertifizierungsreife aufzubauen.
Die Festlegung der Bilanzgrenzen war die erste „Amtshandlung" des neuen Energiemanagers. So wurde es möglich, den Energieeinsatz 100 %-ig der Summe der Energieverbrauchswerte aus den Kennwerten der einzelnen Energieträgern (Strom, Wärme etc.) zu ermitteln.
Der nächste Schritt galt ausschließlich der Datenerhebung, einer gründlichen Erfassung des Ist-Zustandes als wichtiger Bestandteil des EnMS. Bedeutendster Teil der Erhebung der Grundlagedaten ist die Energieanalyse, die detaillierte Erfassung des Energieinputs und der Energieverbräuche. Das erfolgte an hand bereits vorhandener und weit zurückreichender Datenreihen, um Einmaleffekte zu eliminieren oder diese zumindest zu erkennen.
Regelkreise der kontinuierlichen Verbesserung (KVP) und PDCA als „Motor" für das Energiemanagementsystem waren seit langem als Managementmethoden im Einsatz. Die Buchstaben PDCA stehen in diesem Zusammenhang für die Schritte Plan (planen), Do (durchführen), Check (überprüfen) und Act (handeln, z. B. auswerten, verbessern, standardisieren).
Bei der Überprüfung der vorhandenen und von der Verbandsführung bestätigten Unternehmenspolitik konnte festgestellt werden, das der effiziente Umgang mit Energie bereits als eine Richtschnur des Handelns verankert war. Nunmehr verpflichtet sich die Verbandsführung im Zusammenhang mit dem EnMS explizit zur Einhaltung rechtlicher Vorschriften im Energiebereich und zu einer kontinuierlichen Verbesserung des Systems.
Im Ergebnis der Umsetzung der erster praktischen Aktivitäten im Rahmen des Energiemanagementsystems, wie z.B. der Errichtung eines Wärmespeichers oder der softwareseitigen Optimierung der Blockheizkraftwerksteuerung gelang es, den Energieverbrauch auf der Kläranlage Eberswalde bei konstant guter Reinigungsleistung bereits nachweislich in einer Größenordnung zu reduzieren, die über das laufende Jahr gesehen einem vierstelligen Eurobetrag entspricht.
Zusammenfassend wird von den Verantwortlichen des ZWA Eberswalde eingeschätzt, dass sich bis heute das EnMS als wirksame Maßnahme zur Senkung des spezifischen Energieverbrauchs und der damit verbundenen Kosten bewährt hat.

Hier finden Sie die Inkraftsetzungserklärung

Jährliche Überprüfungen garantieren hohen Standard

In der Zeit vom 07. bis 09. Oktober 2008 wurde im ZWA eine erneute Zertifizierung des Qualitäts- und Umweltmanagementsystem nach DIN ES ISO 9001 und DIN EN ISO 14001 sowie eine Erstzertifizierung des Arbeitsschutzes nach OHSAS 18001 von den Herren Wahoff und Heitmann vom TÜV NORD durchgeführt.

Für unsere Kunden und Geschäftspartner wird mit den Zertifikaten belegt, dass der ZWA nach organisierten und festgeschriebenen Abläufen arbeitet und die Prozesse dabei ständig überprüft und weiter optimiert.

Dabei steht eine kosteneffiziente, qualitäts- und umweltgerechte Wasserver- und Schmutzwasserentsorgung im Vordergrund, die sich an den vorgeschriebenen Normen orientiert. 

| 16.12.09 ZWA Eberswalde | weiter -> |

 

 

 

Die Fakten