Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde

Wasserfilter in der Hausinstallation


 

Sicherlich ist Ihnen das auch schon mal passiert. Sie stehen unter der Dusche und das Wasser tröpfelt plötzlich nur noch oder bleibt sogar ganz aus. Die erste Reaktion, da wurde wieder mal das Wasser abgestellt und keiner hat Sie informiert. Kann sein, muss aber nicht. Denn häufig liegt die Ursache in der Hausinstallation. Schuld sind oft zugesetzte Filter. 

Gelegentlich werden mit dem Trinkwasser kleine Feststoffpartikel wie z.B. Rostteilchen und Sand in die Hausinstallation gespült. Derartige Partikel sind nicht gesundheitsschädlich können aber Korrosionsschäden in Form von Mulden- und Lochfraß in den Rohrleitungen bewirken, im Laufe der Zeit Brauseköpfe und Luftsprudler verstopfen oder die Funktion von Armaturen beeinträchtigen. Filter können solche Erscheinungen weitgehend verhindern. Sie sind Bestandteil der Trinkwasserinstallation (Hausinstallation). Es dürfen nur Geräte eingebaut werden, die anerkannten Regeln der Technik entsprechen und das DVGW –Prüfzeichen aufweisen. Zum Schutz der Trinkwasserinstallation ist bereits bei der Neuinstallation der Einbau eines Filters erforderlich. Die Durchlassweiten müssen zwischen 80 und 120 µm liegen. Eine Einwirkung auf die hygienischen und chemischen Eigenschaften des Trinkwassers wird von diesen Filtern nicht bezweckt, ist bei mangelhaft gewarteten Filtern jedoch nicht auszuschließen. Es wird zwischen Filter mit austauschbaren Filtereinsätzen (nicht rückspülbare Filter) und rückspülbaren Filter (manuell bzw. automatisch) unterschieden. Um nachteilige Auswirkungen wie Druckverlust, Wassermangel oder Verkeimung zu vermeiden, sind die Filter regelmäßig zu warten. Rückspülbare Filter sind spätestens nach 2 Monaten rückzuspülen. Bei nicht rückspülbaren Filtern ist spätestens nach 6 Monaten der Filtereinsatz auszutauschen. Dabei ist die Wartungsanleitung des jeweiligen Herstellers unbedingt zu beachten. Steht eine Wartungsanleitung nicht zur Verfügung, fordern Sie diese von Ihrem Installationsunternehmen ab oder vereinbaren einen Wartungsvertrag.
| 15.10.09 ZWA Eberswalde | weiter

Wissen für Hausbesitzer

Das sollten Sie beim Gartenwasserzähler beachten

Gartenwasserzähler müssen den eichrechtlichen Vorschriften entsprechen!


Ein Zapfhahnwasserzähler

Eine Reihe heißer Sommertage setzen dem Garten ganz schön zu: Spielwiesen vergilben und Blumenbeete trocknen aus.

Wer sich unabhängig von Petrus' Segen eine grüne Oase erhalten will, muss seinen Garten regelmäßig beregnen. Das macht sich dann allerdings auf der Wasserrechnung bemerkbar. Denn für einen 100 m² großen Garten werden jährlich rund 60.000 Liter Wasser benötigt.

Viele Grundstückseigentümer sowie Eigentümer von Garten- und Wochenendgrundstücken nutzen daher die Möglichkeit, über einen Gartenwasserzähler Wassermengen nachzuweisen, die nicht der öffentlichen Schmutzwasseranlage zugeführt werden und demzufolge nicht gebührenpflichtig sind.

Diese Messeinrichtungen müssen gemäß des Gesetzes über Mess- und Eichwesen zugelassen, geeicht und beglaubigt sein. Die Eichfrist beträgt 6 Jahre.

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Wenn der Winter naht

Schützen Sie Ihr Heim vor Frostschäden


das hat der Frost angerichtet

Wenn in den kalten Tagen die Temperaturen fallen, dann sollte man nicht nur sich selber mit Schals, Handschuhen und Mützen vor der Kälte schützen, auch Wasserleitungen und Wasserzähler benötigen Schutz vor Frost. Andernfalls drohen im Eigenheim größere Schäden, die nicht nur Ärger bringen, sondern auch teuer werden können.

Damit es zu keinen Frostschäden kommt, rät der ZWA Eberswalde allen Hauseigentümern und -verwaltern, jetzt zu kontrollieren, ob ihre Wasserzähler und Wasserleitungen frostgeschützt sind.

Dabei sollten Sie die folgende Hinweise beachten:

  • Vor allem Keller- und Außenbereiche kontrollieren. Wasserzählerschächte abdecken.
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Die Fakten